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Abenteuerreise in die Vergangenheit

Tagebuchnotizen von Ursula Eisenlöffel

31.05.2004 Pfingstmontag

Unsere Reise nach Beschka beginnt in Schliersee. Zu gerne möchte ich wissen, wo Ludwig David seine Kindheit verbracht hat. Andreas und Roswitha Heib aus Berlin nehmen uns mit auf die Reise. Andreas’ Vater, Karl Heib, wurde auch in Beschka geboren. Nun möchte der Sohn einmal sehen, wo seine Vorfahren gelebt haben.
Unsere Reise führt uns zunächst durch Österreich. Andreas hat noch nie die Berge gesehen und ist begeistert von ihrer Schönheit. Wir haben wunderschönes Wetter und genießen die Fahrt. Über Jesenci gelangen wir nach Slowenien. Weiter geht es über Naklo, Kranj, Ljubljana, Bregana, Zagreb durch Kroatien. Die endlos lange Autobahn ist langweilig und macht müde. An der serbischen Grenze bei Lipovac begrüßt uns ein Heer von Mücken. Die verschiedenen Mautstationen haben es in sich. Na, das ist eine Begrüßung auf serbischem Boden!
An der Grenze Geldwechsel Wichtiger Hinweis
Das Abenteuer Serbien beginnt…
Es geht weiter über Sremska Mitrovica, Ruma und Irig. Unser erstes Ziel Sr. Karlovci ist nicht mehr weit. Es wird langsam dämmerig und wir werden unruhig. Wo geht es weiter? Ein freundlicher Mann weist uns den kurzen Weg zu unserem Ziel. Das war eine Fehlentscheidung! Wir fahren durch ein Waldgebiet. Die einzige „Straße“ ist eine Anhäufung von Schlaglöchern. Plötzlich stehen wir mitten im Wald vor einem zerstörten Fernsehturm. Wären wir doch nur den etwas längeren Weg gefahren. Aber endlich gelangen wir doch an unser Ziel.
Unsere Freunde erwarten uns im einzigen Hotel „Bohem“. Nach einem guten Abendessen beginnt das nächste Abenteuer. Wir werden in unsere Zimmer geführt. Dazu müssen wir außen um das Hotel herumgehen. Über einen ziemlich verwahrlosten Innenhof,  ausgetretene Steintreppen und an beschriebenen Wänden entlang, gelangen wir auf unsere Zimmer.
Ich bekomme einen gehörigen Schreck, denn noch nie habe ich so ein Hotelzimmer gesehen. Am liebsten würde ich fortlaufen – aber es gibt keine andere Möglichkeit.
Das einzige Hotel In Sr. Karlovci mit dem schönen Namen „Boem“
Im Zimmer stehen 3 Betten, eines direkt vor dem Fenster, das dadurch schwer zu erreichen ist. Den Gardinen würde eine Wäsche gut tun, und wenn sie richtig befestigt wären, sähe alles ein wenig hübscher aus. Einen Kleiderschrank gibt es nicht, nur eine kleine Garderobe. Ein Tisch fehlt ebenfalls. Und dann das Bad und WC! Das Licht im Bad brennt nur, wenn es will. Das Wasser rinnt Tröpfchenweise aus dem Wasserhahn. Ich bin sehr müde und doch möchte ich aber nicht ins Bett. Ich liege fast die ganze Nacht wach.
 
 
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