Familie Eisenlöffel und mehr ...
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Jubiläumsreise nach Beschka 2014

Unter liebevoller und herzlicher Leitung und Begleitung von Ursula und Ludwig Eisenlöffel, sowie Karl-Heinz Wendel durften wir vom 10.06 bis 16.06 eine Erlebnisreiche Zeit in Beschka verbringen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für alles.
Die Busreisenden sind nach einer anstrengenden Nachtfahrt am Vormittag angekommen, Meine Tochter Inca und ich wurden nachmittags von Toma in Belgrad am Flugplatz abgeholt.
Auf der Fahrt hat er uns mit Begeisterung seine Heimat gezeigt, die auch die Heimat unserer Ahnen war.
Für uns war es die erste Reise nach Beschka, den Heimatort meiner Eltern und Großeltern.
Fremd, mir jedoch gleich vertraut- die Erinnerung an die Beschreibungen der Landschaft weckte in mir ein Gefühl von "Daheim". Meine Mutter hatte immer Heimweh nach Beschka, sie wollte immer "Hem". Heute kann ich sie verstehen. So viel freies Land gibt es in Wuppertal nicht.
Unser Reiseleitungs-Team hat für die Gruppe ein eindrucksvolles Programm ausgearbeitet.
Wir brauchten nur staunen und uns an reich gedeckte Tische setzen.
Wie bei dem Besuch der Villa Stankovic in Cortanovci- erbaut von Jakob Wendel mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Donau.
Mittagstisch auf dem Salasch Stojšic mit Geburtstagsüberraschung für Inca.
Nachmittags eine Besichtigung von Bad Slankamen. Abendessen im Restaurant Sidro mit Zigeunermusik und Geburtstagsständchen.
Diesen Geburtstag werden wir nie vergessen. Vielen Dank dafür an Ursula und Ludwig.

Geburtstag Slankamen Sidro
Geburtstagfeier auf dem Salasch Ausflug in das historische Slankamen Noch ein Ständchen zum Geburtag...

Auf dem Erlebnisplan stand auch ein Tagesausflug nach Oplenac zu den Königsgräbern, ein Abstecher nach Belgrad.
Ein Rundgang über den Piaz in Beschka, mit Eintagskücken (Hingelcher), Gewürzen, Gemüse und Obst und den notwendigsten Dingen des täglichen Gebrauchs- jedoch weit von unseren Marktangeboten entfernt- wie wenig man doch braucht!!!
Danach den Besuch des serbischen und deutschen Friedhofs, wo der Opfer des ersten Weltkrieges gedacht wurde.
Nach den Andachten gingen viele Mitreisende gezielt zu "ihren Gräbern". Meine Gedanken waren bei meinen Eltern, die auf diesem Friedhof ihre ersten beiden Söhne begraben haben und seit vielen Jahren mit ihnen im Himmel vereint sind, Gott behüte sie.
Nachmittags besuchten wir die Schule, wo Karl-Heinz Wendel Schultaschen und eine Spende für die Schüler abgegeben hat. Eine Lehrerin übersetzte, so konnte Ludwig auch einmal nur zuhören, er hat sonst immer übersetzt.

Schule Serbischer Friedhof Folkloregruppe
Spende der Partnergemeinde für die Schulanfänger Gedenkfeier auf dem serbischen Friedhof Folkloregruppe vor ihrem Auftritt

Abends war nach einem wieder sehr reichhaltigen Essen, ein Programm des Vereins "Branko Radicevic" im Kulturhaus zu sehen. Es zeigte uns, dass in Beschka Jugend und Kultur einen hohen Stellenwert haben. Mit so vielen strahlenden Gesichtern und fliegenden Füßen wurde uns ein froher Tagesabschluss geschenkt.
Und eh wir uns versahen nahte der Abschied, Samstag nach dem Gottesdienst mit Karl-Heinz Wendel in der katholischen Kirche und dem anschließenden Abendessen im Restaurant Park fuhr der Bus mit allen uns vertraut gewordenen Beschka-Landsleuten davon.
Die Beschkafreunde saßen noch lange mit uns im Park-Garten.
Mit Toma haben wir unseren Sonntagsausflug geplant. Sonntag haben wir das Haus meiner Großeltern und Eltern besucht. Die jetzigen Bewohner hatten Angst wir würden das Haus wiederhaben wollen. Wir konnten sie beruhigen, ich habe um eine Hand voll Erde gebeten, die ich auch bekam. Sie liegt nun auf den Gräbern meiner Eltern.
Das Haus meiner Tante (Schwester meiner Mutter) konnten wir sehen. Toma kannte den Enkel meiner Tante und brachte uns zu ihm. Die Freude war beiderseits sehr groß.
Ein neuer Teil der Familiengeschichte begann.

Toma und Inca Haus der Vorfahren Erika Gottfrydzyak
 Lagebesprechung mit Toma Das Haus meiner Vorfahren Erika

Der Tag mit Toma und seiner Svetlana war sehr schön, in Neu Pasua gingen wir etwas verloren durch die Straßen, so fuhren wir nach Beschka zurück, gingen essen und freuten uns des Lebens- wie unendlich gut es uns doch geht.
Abends brachte Toma uns zu unseren neuen Familienmitgliedern zum essen, der unausweichlichen -Liebe geht durch den Magen Mentalität- es tut so gut, dieses vertraute Verhalten aus meiner Kindheit.
Montag früh brachte Toma uns nach Belgrad zum Flugplatz, es ging Heimwärts.
Wir nahmen so viel mit. Die Zeit in Beschka hat uns sehr bereichert.
Vielen Dank allen, die uns diese Zeit ermöglicht haben.
Wir danken Gott für seinen Schutz und sein Geleit, für die Zeit und dass alle wieder wohlbehalten daheim sind.
Dovidenja,
Inca und Erika aus Fam. Schelken / Popp

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