Familie Eisenlöffel und mehr ...
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Unser Name

Unser seltener Familienname ist im Sinne wissenschaftlicher Deutung ein  Berufsname. Professor Hans Bahlow sagt über seine Entstehung: "Hersteller eiserner Löffel. Das Mittelalter kannte nur Holz- und Zinnlöffel". (Deutsches Namenlexikon, 1972 suhrkamp-verlag). Wahrscheinlicher ist eine andere mutmaßliche  Entstehungsgeschichte: Ein frühindustrieller Arbeiter bediente den langstieligen Löffel, mit dem eine Probe des Schmelzgutes aus dem Hochofen geholt und im Labor auf seine Qualität untersucht wird. Dieses Verfahren ist heute noch in Hüttenwerken üblich, und der langstielige Löffel heißt heute noch im Fachjargon "Eisenlöffel". Der wurde mit dem Ruf "Eisenlöffel" eilends herbeigeholt  und ist an dem Hochofenarbeiter als Beinamen haften geblieben. Die beiden Fotos zeigen  den Mann mit dem Eisenlöffel links als Skulptur (ein Geschenk von Bergbau-Ing. Gert Fenslau.) und rechts in voller Aktion.


Die "erblichen" Familiennamen  entstanden überhaupt erst ab dem 13. Jahrhundert. Vorher hatten die Menschen nur Vornamen und wurden durch zusätzliche Bezeichnungen voneinander unterscheidbar gemacht, z. B. als "der Junge", "der Ältere", "Sohn des sowieso..." u. s. w.  Unser Familienname Eisenlöffel wurde im Laufe der Jahrhunderte sehr unterschiedlich geschrieben, z. B. als "Isenlefel",  "Ysenloffel", "Eysenlöffel", "Eisenlefel" oder "Eislöffel", einmal sogar - was auf einen Hörfehler zurückging - als "Eisenhövel".  Trotzdem ist mittlerweile sicher, dass alle Menschen mit dem zweiteiligen Namen von "Eisen" und "Löffel"  einen einzigen  gemeinsamen Ursprung haben; - was bei anderen Berufsnamen wie Bauer, Meier, Müller, Wagner u. a. m. nicht der Fall ist. Bis auf ganz seltene Ausnahmen hat sich die Schreibweise unseres Familiennamens in der doppelten Form von "Eisenlöffel" und "Eislöffel" (1837 von einem Pfarrer kreiert) bis auf die Gegenwart erhalten. Ein Zweig von Nachkommen in Pforzheim schrieb den Namen mit doppeltem oder scharfem "S", nämlich "Eissenlöffel" oder "Eißenlöffel", was auf einen Deutungsfehler des Buchstabens "s" in der alten Sütterlinschrift zurück geht.


Our name

Our family name is rare in the sense of scientific interpretation of a trade name. Professor Hans Bahlow says about his creation: "Manufacturer of iron spoon. (Eisenlöffel)". The Middle Ages knew only of wood and tin spoon. (Deutsches Namenlexikon, 1972 Suhrkamp Verlag). More likely is another alleged history: An early industrial workers are served the long-handled spoon, taken with a sample of the melt from the furnace and examined in the laboratory for its quality. This procedure is still common in steel works and the long-handled spoon is still called in the jargon as "iron spoon" (Eisenlöffel). Who was summoned with the call "Eisenlöffel" quickly and has remained at the blast furnace workers are liable as epithets. The two photos show the man with the iron spoon left in a sculpture (a gift of mining-Ing. Gert Fenslau). And right into full action.


The "hereditary" Surnames have arisen at all until the 13th Century. Previously, people had only first names and additional names have been made distinguishable from one another, for example, as "the Younger", "the Elder", "son of anyway ..." etc. Our Name Eisenlöffel was written over the centuries, very different, for example, as "Isenlefel", "Ysenloffel", "Eysenlöffel", "Eisenlefel" or "Eislöffel", and once even declined - indicating a hearing impairment - as the "Eisenhövel" . Nevertheless, now ensure that all people with the two-part name of "Eisen" and "Löffel" have one common origin - what am with other professional names like Bauer, Meier, Miller, Walton and Others is not the case. With very rare exceptions, the spelling of our surnames in the double form of "EIsenlöffel" and "EIslöffel" (1837 created by a priest) to get to the present. A branch of descendants in Pforzheim, wrote the name with double or a sharp "S", namely "Eissenlöffel" or "Eißenlöffel.

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