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Ist der Osterglaube passé…

Heutzutage kann jemand in Theologie promovieren und gleichzeitig Atheist sein. Das verdanken die Kirchen dem Umstand, dass sie ihre Pfarrer nicht von Jesus und den Aposteln „ausbilden“ lassen, sondern von ungläubigen Professoren. Das sind Gelehrte, die sich „aus Gründen der Vernunft“ nie auf den biblischen Glauben eingelassen haben und sich anmaßen, genau zu wissen, was in der Bibel „wirklich“ Gottes Wort ist, und was die Christen sich über Jesus angeblich selbst ausgedacht haben. Dabei verpassen sie die Gelegenheit, die Lehre Jesu selbst zu testen. Er sagte: „Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich sendet. So jemand will seinen Willen tun, wird er in Betreff der Lehre erkennen („inne werden“), ob sie aus Gott ist, oder ob ich von mir selber spreche“ (Jo 7,17, Konk.NT). Das bedeutet, dass jeder Mensch mit gesundem Verstand selbst ausprobieren kann, was mit ihm passiert, wenn er das tut, was Jesus sagt.

Wer anstatt dieses für den Anfang des Glaubens unerlässlichen „Testlaufs“ die Bibel nur als literarisches Produkt oder raffiniertes Machwerk religiöser Fantasten „auslegt“, der redet wie ein Blinder von der Farbe. Wer nur bei einem Hochschulprofessor und nicht bei Jesus selbst „studiert“, wird auch nie erfahren, wie Gottes Reden kreativ wirksam ist. Denn „Gottes Wort ist voller Leben und Kraft. Es ist schärfer als die Klinge eines beidseitig geschliffenen Schwertes; dringt es doch bis in unser Innerstes, bis in unsere Seele und unseren Geist“ (Hebr. 4,12, Hfa). Dort wo Gottes Wort in ein Menschenherz fällt, passiert immer etwas vollkommen Neues; etwas, das mit den Mitteln und Methoden der menschlichen Weisheit nicht erkannt und beschrieben werden kann.

Das gilt auch von der Wahrheit der tatsächlich geschehenen Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Diese wird im gesamten „Neuen Testament“ (NT) als das eigentlich „umwerfende“ Ereignis des Ostermorgens von denen bezeugt, die am Karfreitag wegen der scheinbaren Niederlage ihres Lehrers Jesus und seines Endes am Kreuz total am Boden zerstört waren. Sie sollen es aber gewesen sein, die das leere Grab „erfunden“ hätten und den „Mythos“ – also eine glatte Lüge - von der Auferstehung Jesu in die Welt gesetzt haben. Diesen Verdacht äußerten auch die frommen Zeitgenossen Jesu, die froh waren, dass sie ihren „wahrheitsbesessenen“ Kritiker aus Galiläa losgeworden waren. Einer von ihnen wurde später allerdings zum bedeutendsten Apostel (Abgesandten) gerade dieses von Gott vom Tode auferweckten Jesus von Nazareth.

Es war der Pharisäer Saulus von Tarsus. Der glaubte zwar an den Gott, den die Juden vor aller Welt bezeugt haben, aber er glaubte nicht, dass Jesus aus Nazareth auferstanden war und verfolgte deshalb seine Anhänger. Wie und warum er trotzdem ein Jünger Jesu und dessen „Abgesandter“ geworden ist, hat er bis zu seinem Märtyrertode immer wieder bezeugt. Die Mitte seiner kraftvollen Predigten und Episteln war die Botschaft von dem auferstandenen Jesus Christus. Doch auch diesem völlig unverdächtigen Kronzeugen des auferstandenen Sohnes Gottes glauben heute viele „Weltweise“ nicht mehr. Sie haben dafür keinen plausiblen Grund, denn sie haben das Zeugnis des Paulus nicht getestet. Das ist schade, denn von ihm könnten sie lernen, wie und warum Gott nur durch den Glauben erkannt und für einen sterblichen Menschen zum Vater im Himmel werden will, der allen, die ihm glauben was er sagt, ewiges leben schenkt.

Denn dieweil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch törichte Predigt selig zu machen die, so daran glauben“(1 Ko 1,21). Die selbstsicheren Weltweisen glauben ihm nicht. Sie leugnen nicht immer die Existenz Gottes, aber sie hinterfragen sein Wort, getreu der Devise des Widersachers Gottes. Dieser hat schon die ersten Eltern der Menschheit mit der Frage verführt hat: „Sollte Gott das wirklich gesagt haben?“. Wohl denen, die glauben, dass Gott seinen Sohn von den Toten heraufgeführt und zum Heiland aller Menschen gemacht hat. Sie erfahren es an Leib und Seele, dass er wirklich auferstanden ist.

Ludwig David Eisenlöffel
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