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Böses durch Gutes überwinden

„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ (Römer 12,21).

„Gut“ und „Böse“ sind Kategorien menschlichen Verhaltens. Beides entsteht im Herzen der Menschen. Wir sind so beschaffen, dass wir zu dem einen wie zu dem anderen motiviert werden können. Wir brauchen also immer einen Beweggrund  entweder das Gute oder das Böse zu tun.
Die Bibel sagt, dass jeder Mensch unter den Einfluss des Guten oder des Bösen kommen kann. Wir erfahren durch das Wort Gottes die Wahrheit, dass es einen Gott gibt und einen „Widerwirker“, d. h. einen Gegner Gottes, nämlich den Satan. Gott offenbart sich uns Menschen als Vater, der es gut mit uns meint. Der Satan versteckt sich als Lügner und Mörder, der wie ein brüllender Löwe umhergeht und die Menschen kaputtmacht.
Wir wissen nicht, warum Gott den Bösen gewähren lässt, dass er das Böse
überhaupt tun kann. Erwiesen ist jedoch, dass jeder Mensch sich zwischen Gut und Böse entscheiden kann und entscheiden muss. Luther hat davon in einem Bild gesprochen: Der Mensch ist der „Gaul“, der geritten wird. Es kommt aber darauf an, wer ihn reitet. Wer sich Gott anvertraut wird dessen „Zügel“ spüren und merken, dass sein „Reiter“ ihm immer ein sinnvolles, glückliches und zufriedenes Leben schenkt.
Wer Gott nicht glaubt, was er sagt, stellt sich auf die Seite des Satans. Dessen eigentliches Wesen ist der Zweifel am Reden Gottes. Seine Devise lautet „Sollte Gott gesagt haben…?“. Er gaukelt dem Menschen vor, dass er ohne Gott freier, glücklicher und klüger wäre als der Gläubige. Und wer ihm diese Lüge glaubt, der gerät ohne es zu merken in Hochmut, Egoismus, Zuchtlosigkeit, Süchte, Geldgier, Ausschweifung, Krankheit, Ängste, Verzweiflung, Not, Nacht und  Selbstmord.
Weil die meisten Menschen zwar nicht gegen Gott, aber ohne ihn leben wollen, geschieht in der Welt so viel Böses. Die Bibel gibt Zeugnis davon, dass Gott von Anbeginn unseres Äons zu den Menschen geredet hat. Er hat zuerst mit einzelnen „Partnern“ gehandelt, die ihm geglaubt haben, z. B. mit Henoch, Noah, Abraham, Moses, David und allen Propheten. Zuletzt hat Gott seinen Sohn JESUS zu allen Menschen gesandt, damit jeder eine Chance bekommt, aus den Fängen des Satans befreit und ein Kind Gottes zu werden. JESUS ist der Retter aller Menschen, die sich ihm anvertrauen. Aber er vertröstet uns nicht etwa nur auf ein Leben nach dem Tode und in seinem himmlischen Vaterhaus, sondern er macht uns schon in diesem Leben zu „Werkzeugen“ seiner gnadenreichen Liebe.
Das meint der Apostel Paulus, wenn er schreibt: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“. Das ist sowohl die Diagnose als auch die Therapie für ein erfülltes Leben auf Erden. Die Jahreslosung für 2011 will uns an jedem Tag daran erinnern, dass „Gott will, dass allen Menschen geholfen werde“. Aber er braucht dazu Menschen, die in seiner Kraft, in seiner Liebe und mit Besonnenheit das Gute täglich tun. Profan heißt das: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Dass Gott uns am Ende sogar einen himmlischen Lohn für unsere Mitarbeit auf Erden geben will, ist seine Sache.

Ludwig David Eisenlöffel, Pastor i. R.
 

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