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Jesus Christus schenkt Heilung – auch heute noch

Einen wesentlichen Bestandteil biblischer Verkündigung bildet die göttliche Heilung. Diese Lehre wurde in der Vergangenheit durch bekannte Gottesmänner immer öfter auf den Leuchter gehoben, und sie hat heute in den meisten Kirchen eine stets wachsende Zahl von Befürwortern. Das Gebet um Heilung durch Gott ist begründet im Kreuz Christi. Christus trug mit unseren Sünden auch unsere Krankheiten. Darum vergab er, als er auf Erden war, nicht nur Sünden, sondern heilte auch Kranke.

Jesus gab auch seinen Boten die Vollmacht zum Heilen. Heilung für den Leib ist allen Gläubigen verheißen. Die Wunderheilungen in der Apostelgeschichte waren nicht nur Zeichen für die Juden, sondern sie begleiteten ebenso die Verkündigung des Evangeliums unter den Heiden. Wo das Evangelium gepredigt wurde, gab es immer auch göttliche Heilungen (Apostelgeschichte 3, 1-16; 5, 12-16; 8, 4 -8; 9, 32-35; 13,8 - 20; 28, 1 -10).

Krankenheilung ist immer eine Tat des auferstandenen Herrn Jesus Christus. Er ist "gestern, heute und derselbe in Ewigkeit". Die Heilung soll vermittelt werden durch das Gebet des Glaubens sowie durch Handauflegung und Salbung mit Öl durch die Ältesten (Jakobus 5, 13-18). Die katholische Kirche hat diesen Dienst lange Zeit als „letzte Ölung" verstanden. Heute, spricht auch sie vom „Sakrament der Krankensalbung" mit der Hoffnung auf göttliche Heilung.

Die Krankheit ist eine Folge des Sündenfalles. Sie kann Strafe und Erziehungsmittel Gottes sein, doch ist sie nicht in jedem Fall eine Folge persönlicher Verschuldung des Kranken. Als Krankheitsursache sind auch Versündigung gegen den menschlichen Körper (falsche Ernährung, Suchtmittel, Zügellosigkeit) sowie der Einfluss von Krankheitsgeistern möglich, die Jesus aber besiegt hat (Lukas 13,11).

Über jeder Krankheit steht jedoch letzten Endes der Wille Gottes, zu heilen. Auf Grund Seines Wortes darf bestimmt um Heilung gebetet werden. Eine göttliche Heilung ist sowohl ein Geschenk der Gnade als auch eine Frucht des beharrlichen Glaubens. Das ist aus den Beispielen der Evangelien deutlich ersichtlich. Heilung im Glauben soll immer zur Verherrlichung des Gottessohnes dienen, nicht zur Bewunderung des Geheilten oder des Menschen, .der dem Kranken mit dem Gebet dient.

In der Geschichte der christlichen Kirchen hat es immer Männer und Frauen gegeben, die von Gott mit der Gnadengabe der Krankenheilung ausgerüstet worden waren. Leider ist ihr Glaubensweg und vollmächtiges Zeugnis zu ihren Lebzeiten von den Kirchenleitungen nur widerwillig zur Kenntnis genommen und sehr bald ganz vergessen worden. Daher erwartet man in unseren Gottesdiensten alles andere als ein wunderbares Eingreifen Gottes zur Heilung der Kranken. .

Die ärztliche Hilfe und der Gebrauch von Heilmitteln werden von Christen so selbstverständlich benutzt, dass sie ein ernsthaftes Glaubensgebet zu ihrer Heilung erst gar nicht beginnen oder von anderen begehren. Die ärztliche Kunst steht natürlich nicht im Widerspruch zum Glauben an die göttliche Hilfe, da auch eine medizinische oder "natürliche" Heilung immer Gottes Werk ist. Der Kranke sollte  sich aber auch dann Gott völlig anvertrauen und sagen: „Herr, du kannst mich h e i l e n oder h o l e n. Dein Wille geschehe an mir. Amen".

 

Die Heilung der Herta Schiller

Ein Wunder Gottes in unserer Zeit

Einführung in das Thema
Das Neue Testament (NT) ist die Urkunde von der frühen christlichen Kirche. Dort wird ihr „Gründer“, Jesus von Nazareth, in seinem Dienst sowie in seinem Leiden und Sterben beschrieben. Er endete bekanntlich am Kreuz, das damals nach römischem Gesetz eine der schrecklichsten Hinrichtungsarten war. Aber er ist nach dem übereinstimmenden Zeugnis aller „schreibenden“ Apostel von den Toten auferstanden und hat sich nach seiner Himmelfahrt als der lebendige und vollmächtige Sohn Gottes geoffenbart.
Dass er tatsächlich von den Toten auferstanden ist, wurde indessen von seinen Gegnern zu allen Zeiten vehement bezweifelt. Aber sie konnten nicht leugnen, dass durch ihn („in seinem Namen“) nach dem Pfingsttage große Zeichen und Wunder geschahen, die seine Auferstehung bestätigt haben. Es gibt sogar moderne Stimmen, die besagen, dass die Auferstehung Jesu auch aus kriminalistischer und juristischer Sicht als bewiesen gelten könne. Denn seine Gegner hätten genug Zeit gehabt, der Welt das Gegenteil zu beweisen, konnten das aber nicht. Sie konnten auch die Berichte des Paulus, denen zufolge einmal „über 500 Zeugen den Herrn als auferstanden gesehen haben, nicht entkräften. Wie sonst hätten seine Apostel, die alle miteinander einfache Leute waren, nach Ostern und Pfingsten im Namen des auferstandenen Jesus Christus Zeichen und Wunder bewirken können?
Dass die ersten Christen eine große geistliche Autorität und viele von ihnen die Kraft hatten, im Namen ihres auferstandenen Herrn Zeichen und Wunder zu tun, wird für die ersten drei Jahrhunderte auch außerhalb der biblischen Berichte bezeugt. In der römisch-katholischen Kirche werden immer noch Wunder für möglich gehalten und allenthalben erlebt. Die evangelischen Kirchen hatten zwar auch mehrere bemerkenswerte Persönlichkeiten, die mit Kranken gebetet und sie geheilt haben. Aber die Mehrheit der heutigen evangelischen Theologen glaubt nicht mehr an Wunder. Sie behaupten eher, dass diesbezügliche Erfahrungen psychologisch zu erklären wären, oder sie deuten die Wunderberichte nur als symbolische Bilder für innere Vorgänge.
Das NT ist so lebensnah und aktuell in seinen Berichten, dass sie kein normaler Mensch als Fälschungen abtun kann. Niemand auf Erden hätte sich die Tatsachen ausdenken können, die dort zuverlässig berichtet werden. Es sind Vorgänge, die tatsächlich passiert sind. Und auch während der zweitausendjährigen Geschichte der christlichen Kirche haben immer wieder Männer und Frauen im Namen von Jesus Christus Kranke geheilt. Sie hatten aber alle eines gemeinsam: sie glaubten dem „was geschrieben steht“, d. h. sie glaubten, dass der auferstandene Gottessohn tatsächlich alle Macht im Himmel und auf Erden hat.
Ich habe bereits zu erkennen gegeben, dass ich an Wunder glaube. Das verdanke ich der Güte Gottes, der mich mit Menschen zusammengeführt hat, die seine heilende und Wunder wirkende Kraft selbst erlebt haben. Zu ihnen gehört Herta Schiller. Sie war zwölf Jahre lang an einer aggressiven Form von Multiple - Sklerose (MS) erkrankt und zuletzt zu einem qualvollen Siechtum verurteilt. Als ich sie kennen lernte, war sie wieder eine gesunde und fröhliche Frau. Sie kam nach ihrer Heilung mit zwei Stunden Schlaf aus, engagierte sich in ihrer Kirchengemeinde freiwillig und ehrenamtlich im Besuchsdienst und strahlte die Liebe Gottes aus. Bis zu ihrem Tode – in den achtziger Jahren – war sie ein Beispiel und Vorbild im Glauben, ohne sich jemals wegen ihrer wunderbaren Heilung in irgendeiner Weise hervorzutun.
Ich hatte sie zwei Jahre nach ihrer Heilung gebeten, ihre Krankengeschichte und das erlebte Wunder aufzuschreiben. Hier ist ihr eigenhändig geschriebener Bericht.

Das persönliche Zeugnis von Herta Schiller

Meiner Krankheiten waren viele, und die schlimmste aller war die Multiple-Sklerose. Meine Glieder und inneren Organe waren gelähmt, und ich hatte häufig Herzanfälle und große Atemnot. Mein Körpergewicht betrug noch 73 Pfund. Ich war total ausgetrocknet. Oft musste ich künstlich durch Tropf-Transfusion ernährt werden. Ich hatte Wasser und Gelbsucht und wurde neunmal operiert, zuletzt im März 1961. So lag ich, dem Tode geweiht, und wusste, dass Menschen mir nicht mehr helfen konnten.
Ich sehnte mich nach Gemeinschaft mit Gotteskindern und wurde auf wunderbare Weise mit dem Prediger der Pfingstgemeinde in Bornum/Harz, Bruder Eduard Stürzbecher, bekannt. Er und seine Frau nahmen mich trotz meines hoffnungslosen Zustandes in ihr Haus auf. Damit ich an der Pfingstkonferenz der Gemeinde teilnehmen konnte, stellten sie eine Couch in eine Ecke der Kapelle und legten mich darauf. Ich rang auch während des Gottesdienstes mit unsagbaren Schmerzen und wünschte mir als einzige Erlösung nur noch den Tod.
Nach der Versammlung packten mich die Stürzbechers wieder liebevoll in ihr Auto und brachten mich wieder in ihr Haus zurück. Abends im Bette meinte ich, der Herr setzte meinem Erdenleben ein Ende. Ein Glied nach dem anderen starb ab, und ich verlor das Bewusstsein. Gegen Morgen erhielt ich das Bewusstsein zurück, lag aber noch gelähmt da und konnte nicht sprechen. Aber mein Herz schrie zu Gott.
Dann war es mir, als ob Jesus mit mir redete. Er fragte mich, was ich tun würde, wenn ich geheilt werden würde. Ich weihte ihm als stumme Antwort mein Leben, alle meine gelähmten Glieder, und gelobte Ihm, mit meinem neuen, gesunden Leib zu dienen, wenn er mich in seinem Erbarmen wirklich  heilen wollte. Als ich mich Ihm so als ein williges Opfer zur Verfügung gestellt hatte, wurde ich sehr ruhig.
Meine Gastgeber kamen, ich wurde gewaschen, angezogen und für die Teilnahme an der Konferenz fertig gemacht. Bevor wir das Haus verlassen konnten, beteten die Geschwister (gemeint ist der Pastor und seine Frau) mit mir. Es waren auch andere besorgte Gläubige im Raum und beteten mit. Während alle Anwesenden hinausgegangen waren, legte mir der Prediger im Namen Jesu die Hände auf und gebot der Krankheitsmacht, zu weichen. Er bat mich, im Namen Jesu aufzustehen. Ich schüttelte den Kopf. Ich blickte immer noch auf meinen Leib, wie Petrus auf die Meereswogen. Dann rief der Prediger mir laut zu: `Komm!` und es war mir, als ob ich mit neuen Ohren nicht etwa die Stimme des Pastors, sondern  die Stimme meines Heilandes vernehmen konnte. Denn in mir geschah etwas, was ich nicht beschreiben kann, und ich konnte auf Sein Geheiß anders als sonst glauben.
Plötzlich durchströmte mich eine Kraft wie Tau des Himmels, ich richtete mich auf meine Füße und lief aus einem Zimmer ins andere. Kein Stolpern, keine Gleichgewichtsstörungen, nichts. In diesen Augenblicken kam der Himmel in mein Herz. Ich pries den Herrn in neuen Zungen und war der glücklichste Mensch auf Erden. Die Gegenwart Gottes war so groß, dass niemand ein Wort sagte. Alle waren  überwältigt von dem, was sie an mir sahen.
Wir fuhren im Auto zur Kapelle, und da erst  wurde mir richtig klar, was geschehen war. Ich stieg ohne Hilfe aus, rannte die Treppe hinauf, wo mir  die ersten Besucher begegneten, die mich am Tag vorher als eine Sterbende auf der Couch gesehen hatten. Sie waren bestürzt, weinten und lachten zugleich vor Überwältigung und Freude. Viele, die diesem Wunder zuerst noch skeptisch gegenüberstanden, staunten und verstummten“.


Resümee:
Soweit der authentische Bericht dieser Zeugin des lebendigen Gottes. Wer das liest und doch nicht glauben will, mag zusehen, wo er mit seinem Unglauben bleibt. Ich bezeuge vor Gott, dass ich auch Fotos von der völlig verkrümmten und gelähmten Herta Schiller aus der Zeit vor ihrer Heilung  gesehen habe. Ich habe auch mit Pastor Eduard Stürzbecher persönlich gesprochen und war öfter Gast in seinem Hause. Er war ein so genannter „Laienprediger“, der werktags in einer Gießerei schwere körperliche Arbeit leisten musste. Von ihm konnte ich lernen, was Demut ist. Denn er hat von sich aus nie über dieses Wunder gesprochen oder es gar dazu missbraucht, sich selbst als einen besonders begnadeten Knecht Gottes zu empfehlen. Er hat sich auch nach diesem eindeutigen Wunder Gottes nie als „Glaubensheiler“ oder „Heilungsprediger“ wichtig gemacht; - im Unterschied zu vielen mittelmäßigen Predigern, die das von sich behauptet und große Heilungsgottesdienste abgehalten haben, bei denen niemand gesund geworden ist; - wie ich sehr enttäuscht selbst auch festgestellt habe. .
 Das NT als göttliche „Urkunde“ seines Wirkens im Himmel und auf Erden macht uns Mut, dem lebendigen Gott und seinem Sohn Jesus Christus auch in ausweglosen Lagen zu vertrauen. Er heilt zwar nicht jede und jeden Kranken. Aber er tut es immer wieder, um sich als derselbe Heiland zu erweisen, als der er uns in der Bibel so voll Liebe und Erbarmen entgegen kommt. Bei Herta Schiller hat Jesus mehrere Krankheiten auf einmal geheilt, die medizinisch unheilbar waren. Das ist ein besonderes Zeichen seiner Macht, das uns anspornen sollte, unserem lieben Heiland Jesus Christus unser ganzes Vertrauen zu schenken, - auch wenn er uns oder andere Kranke, für die wir beten, nicht genauso heilt wie die Herta Schiller.  Was Jesus an dieser Frau getan hat, ist für uns alle Beweis genug, dass ER wirklich auferstanden ist und sich daher jeder von uns Ihm anvertrauen kann.

Ludwig David Eisenlöffel

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