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Der Mensch ist für Gott geschaffen
 

Und Gott sprach: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei…“ Gen. 1,26)

Der Mensch ist so geschaffen, dass er nicht weiß, woher er kommt und wohin er geht. Alle anderen Geschöpfe erleben und erleiden ihre Existenz ohne alle tiefgründigen Fragen. Keinem Lebewesen ist irgendeine Weisung für sein Verhalten mit auf den Weg gegeben worden, sondern sie alle haben ihren eigenen Instinkt, der ihnen „sagt“, was sie tun müssen, um zu überleben. Und der Instinkt funktioniert bei diesen biologisch gesunden Lebewesen erstaunlich sicher und zuverlässig.
Nur dem Menschen hat der Schöpfer gesagt, was er tun muss, wenn er sinnvoll leben und glücklich werden will. Von diesem Reden Gottes zu den Menschen handelt die ganze Bibel mit ihrem Alten und Neuen Testament. Sie berichtet uns in einer Art rückschauenden Prophetie von dem ersten Menschenpaar Adam und Eva, denen Gott gesagt hat, was ihnen gut tut und was ihnen schadet. Da sie ihre Wahl – im Unterschied zu den Tieren - selber treffen und verantworten sollten, sagte Gott ihnen klipp und klar, dass es etwas im „Paradies“ gab,  womit sie nicht in Berührung kommen dürften, weil sie sonst sterben müssten (in der Bildersprache ein „Baum“ und seine Frucht). Sie sollten ihre Persönlichkeit aber in der Gemeinschaft mit Gott entfalten, was nur durch sein Reden geschehen hätte können.
Adam und Eva konnten natürlich nicht wissen,  was „Sterben“ bedeutet. Gott hat es ihnen auch nicht erklärt,  weil es wichtiger war, dass es ihnen nicht widerfährt. Als es dann durch den Einfluss des Widersachers (im Bild der Schlange vorgestellt) doch passierte und der Mensch sich über die „Predigt“ Gottes hinweggesetzt hat, geschah das, was wir in der Kirchensprache den „Sündenfall“ nennen. Und diese falsche Weichenstellung zog den augenblicklichen Verlust der innigen Beziehung zwischen Gott und den Menschen nach sich. Schuld war der Mensch infolge seiner verwegenen Geringschätzung der Majestät Gottes, der den Menschen aus reiner Liebe und Lust als seinen Partner ins Leben gerufen hatte und dessen vollstes Vertrauen mehr als verdient gehabt hätte. 
Gott „wandelte“ mit den ersten Menschen in inniger Gemeinschaft und Freundschaft. Als sie sein Worten fahren ließen, merkten sie sofort, dass sie der „Schlange“ auf den Leim gegangen waren. Sie befanden sich urplötzlich in einem Zustand, den sie als „Nacktheit“ und als  Schuld Gott gegenüber reumütig, verstört und mit tiefem Schmerz empfunden haben. Sie fielen zwar nicht  tot um, aber sie wurden aus dem „Paradies“ – ein Bild auf die optimalen Lebensbedingungen des Menschen – ausgewiesen und als „demolierte“ Geschöpfe den Herausforderungen eines Lebens in der Gottesferne ausgesetzt. Seitdem sind alle Menschen von Natur aus „religiös“ und suchen einen Weg, der sie in die Gemeinschaft mit  Gott zurückführen könnte.
Davon handeln alle „biblischen Geschichten“. Sie berichten uns von Männern und Frauen, die sich mitten in der Zerbrechlichkeit ihrer irdischen Existenz das Reden Gottes zu Herzen genommen haben. Sie erlebten Gott jenseits aller „natürlichen“ Gesetze und Denkmodelle immer dann, wenn sie das glaubten, was Gott ihnen gesagt hat. Ihre Namen sind bekannt: Henoch, Noah, Abraham, Moses, David, Jesaja, Jeremia, Hesekiel und alle anderen großen und kleinen Propheten. Ihre oft  wundersamen Biographien sind Zeugnisse dafür, dass Gott lebt und immer auf der Suche ist nach Menschen, die ihm das glauben, was er sagt. Alle diese und unzählbare andere Glaubende stehen als „eine Wolke von Zeugen“ um uns und machen uns Mut, Gott zu vertrauen.
Zuletzt und endgültig hat Gott durch seinen Sohn Jesus Christus („Messias“) zu allen Menschen geredet. Er öffnet jedem Menschen die Tür, der in diesem und im zukünftigen Leben zu ihm kommen will. Jesus  sagt: „Wer mir glaubt und mein Wort hält, der wird nicht  sterben sondern ewig leben“. Gott mutet uns zu, dass wir diese „Frohe Botschaft“ glauben. Er weiß, dass sie vielen Klugen und Weisen als eine reine Torheit erscheint. Aber vom Glauben daran hängt unser Schicksal in Zeit und Ewigkeit ab.  Wer dem bewundernswerten „Menschensohn“ JESUS glaubt, den bringt er zu Gott, dem Vater, als zu seinem Ursprung und ewigen Ziel  „nach Hause“.

Ludwig David Eisenlöffel

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