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Ein Kind Gottes werden

„Allen denen aber, die ihn (JESUS) aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“ (Joh. Kap.1, V.12)

Gott hat sich zu allen Zeiten bestimmten Menschen offenbart und sie beauftragt, ihn vor ihren Mitmenschen als den lebendigen Gott zu bezeugen. Man nennt solche Leute heute noch „Seher“ oder „Propheten“. Ihnen verdanken wir alle Informationen über Gott, die in unserer Bibel als das „Alte Testament“ zusammengefasst sind.
Zuletzt sandte Gott seinen eigenen Sohn in menschlicher Gestalt auf die Erde. Er heißt JESUS (d. h. Retter oder Heiland) und seine irdische Lebensgeschichte wird uns im „Neuen Testament“ von Menschen bezeugt, die ihn gekannt haben und ihm nachgefolgt waren. Wir nennen sie in unserer Sprache „Jünger“, aber in der Sprache Jesu waren sie seine „Lehrlinge“, d. h.  dass sie nicht nur „mit dem Kopf“ etwas von ihm lernten, sondern auch mit den Augen, Ohren, Händen und Füßen. Ihre ganze Persönlichkeit war dazu berufen, ihrem Meister ähnlich zu werden.
Jesus sagt auch zu uns: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen“ (Matthäus 11,29). Viele der Zeitgenossen Jesu glaubten an ihn, aber die geistlichen Führer der mosaischen Religion verachteten ihn und ließen ihn schließlich von den Römern kreuzigen. Johannes drückt das so aus: „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Johannes 1, Vers 11).
Dann spricht er aber von „allen denen, die ihn aufnahmen“, d. h. von Menschen, die ihm das glaubten, was er ihnen im Auftrag Gottes gesagt hat. D e n e n  gab er „Vollmacht“ Gottes Kinder zu werden. Im griechischen Text steht dafür der Ausdruck „ex ousia“, der besagt, dass jemand von übergeordneter Stelle bestimmte Rechte und Verfügungsgewalten  übertragen bekommt, z. B. ein Richter, der „im Namen des Volkes“ ein Urteil sprechen darf.
Wer JESUS „annimmt“, d. h. seinen  „Lehrmeister“ werden  lässt, der bekommt eine völlig neue Stellung vor Gott und vor den Menschen: Er wird – so wie er ist – von Gott als Kind angenommen und mit geistlicher Kraft und Gaben ausgerüstet, so dass er ein ganz neues Leben beginnen und wachstümlich einüben kann. Die Bibel sagt, dass Gott den Namen eines jeden Menschen in sein „Lebensbuch“ schreibt, etwa so, wie jedes neugeborene Kind beim Standesamt registriert und lebenslänglich in seine Menschenrechte eingesetzt wird.
Dieser Vorgang lässt sich auch mit dem Begriff der Adoption verdeutlichen:
Ein kinderloses Ehepaar holt sich aus einem Slum ein Waisenkind, das weder besonders schön oder klug sein muss; es kann sogar eine ganz andere Hautfarbe haben. Aber weil sich solche Eheleute unbedingt ein Kind wünschen, machen sie ein fremdes zu ihrem eigenen. Sie setzen  ein armes, hilfloses Kind mit gesetzlicher Gültigkeit als ihr  eigenes Kind  ein. Sie schenken ihm ihre Liebe, sorgen für alles, was es braucht und haben nur sein Glück und seine Zukunft im Auge. Ja, ein solches adoptiertes Kind hat tatsächlich eine schöne Zukunft vor sich, denn es wird eines Tages alles erben, was seine „geschenkten“  Eltern ihm nach ihrem Sterben zurücklassen werden. So kann ein Armer reich werden.
Ganz in diesem Sinne macht Gott verlorene Menschen zu seinen Kindern. Die einzige Bedingung ist, dass jemand den Sohn Gottes zu seinem Herrn und Heiland werden lässt. Jesus sagt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an; Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen …“ (Offenbarung 3,20). So einfach also wird man ein Kind Gottes und ein Erbe des ewigen Lebens. 

Ludwig David Eisenlöffel, Pastor
 

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