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Vom  richtigen Glauben

Wer sich über den Unterschied von Menschen und Tieren Gedanken macht, kommt zu dem Ergebnis, dass jeder Mensch religiös veranlagt ist. Ob die jedem Menschen eigene Fähigkeit zum Glauben ihren Sitz im Gehirn oder im Herzen hat,  dürfte nebensächlich sein. Wichtig ist indessen  die Erkenntnis, dass tatsächlich jeder Mensch an „etwas“ oder an „jemand“ glaubt. Sogar in allen irdischen Lebensbereichen gebrauchen wir diese Fähigkeit, sei es beim Einkauf oder Verkauf von Waren, beim Wissen um ferne Kontinente, die wir nie gesehen haben, oder beim Arzt, der uns eine Diagnose stellt, die wir ihm glauben, weil wir ihn für kompetent halten.
Der Glaube richtet sich also immer auf etwas, was wir (noch) nicht sehen oder wissen können. Wenn uns aber etwas trotzdem irgendwie möglich oder wahrscheinlich erscheint, behelfen wir uns mit „Hypothesen“, also mit Annahmen, dass etwas so sein könnte, wie wir es zu verstehen meinen. So ist beispielsweise die gesamte Evolutionstheorie  eine scheinbar logische und schlüssige Erklärung für die Entstehung des Lebens auf unserem Planeten. Aber ob es wirklich so passiert ist, weiß auch der begabteste Naturwissenschaftler nicht. Man kann das bestenfalls annehmen, aber nicht brweisen.
Jenseits aller wissenschaftlichen Erklärungen sind jedoch schon in der frühen Geschichte der Menschheit zuerst primitive und später so genannte Kulturreligionen entstanden. Ihre Urheber waren nachdenkliche und sensible Menschen, die bestimmte spirituelle Erfahrungen gemacht und reflektiert haben. Aber auch sie mussten sich mit Hypothesen behelfen als sie ihre Denksysteme aufgestellt haben, ohne mit Sicherheit sagen zu können, dass sie sich nicht geirrt haben. In diese Kategorie von „Glauben“ muss man alle antiken Religionen einordnen, sowohl die „östlichen“ als auch die „westlichen“. Sie kennen alle keinen persönlichen und  „redenden“ Gott.
Im Unterschied dazu ist das jüdisch-christliche Weltbild das erste und einzige Zeugnis davon, dass es einen Gott gibt, der mit dem Menschen redet und ihm sagt, woher er kommt und wohin er geht. Dieser Gott ist nicht vom Menschen erfunden, erdacht oder „gemacht“, sondern er hat sich selbst dem Menschen „geoffenbart“, d. h. er hat sich nach eigenem Willen zu erkennen gegeben und gesagt, wer er ist, wie er ist, was er denkt und was er mit dem Menschen vorhat. Die lange, an bestimmten historischen Eckpunkten festgemachte Geschichte dieser Selbstoffenbarung Gottes wird uns in der BIBEL erzählt. Sie ist deshalb glaubhaft, weil sich die helfende und rettende Liebe Gottes in konkreter Weise im Leben der Menschen, die seine „Partner“ waren, tatsächlich vollzogen hat.
Der Gott der Bibel bestätigt sein Reden stets durch seine Taten. Er greift in die von ihm geschaffene „Natur“ ein, wann, wie und wo er will. Und die Menschen, die ihm glauben was er sagt, machen die Erfahrung, dass „ihr“ Gott tatsächlich lebt. Im Unterschied zu den Märchengestalten, die es in allen Kulturen gibt, sind die Menschen der Bibel aus Fleisch und Blut und werden von Gott zur Partnerschaft mit ihm gerufen. Sie erleben ohne jede mystische Verzückung oder religiöse Einbildung seine tatsächliche Nähe und sein reales Handeln in ihrem Leben. Und sie sind Zeugen für andere Menschen, zu denen Gott ebenfalls reden will; - durch sein geschriebenes Wort.
Dieses Muster von Partnerschaft zwischen Gott und den Menschen ist im Blick auf JESUS besonders zuverlässig. Sein Kommen in die Welt wurde im Laufe von 4000 Jahren in hunderten von prophetischen Worten und  Bildern vorausgesagt. Das gilt von seiner übernatürlichen Geburt, seinem vollmächtigen Wort und Dienst an den Menschen, von seinem Leiden und Sterben für die Menschen, von seiner Auferstehung von den Toten sowie für seine Wirkungen in und durch die Menschen, die ihm glauben was er gesagt und für alle Menschen  getan hat.
Wir verstehen heutzutage unter dem Begriff „Glauben“ gewöhnlich die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche (Konfession). Diese ist zwar immer nützlich, aber sie ist umsonst, wenn es nicht zwischen Gott und dem einzelnen Menschen zu einer lebendigen und realen Verbindung kommt. Diese geschieht nicht durch den Vollzug einer kirchlichen Amtshandlung, sondern durch das Vertrauen zu JESUS und zu seinem Wort. Der Beweis für die Wahrheit seines Wortes liegt in dem Geschenk des Heiligen Geistes. Wer Jesus zum Herrn seines Lebens werden lässt, erlebt in seinem Herzen die unumstößliche Gewissheit, dass er für Zeit und Ewigkeit durch ihn gerettet und geborgen ist. Das ist der einzige richtige Glaube. Alles andere ist nur Religion ohne Antwort und ohne Freude.

Ludwig David Eisenlöffel   

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