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ZUSPRUCH zu Weihnachten

Die kirchliche Tradition hat uns Europäern viele beliebte Bräuche und im Jahreslauf auch schöne Feste zugedacht. Einer der uns am meisten ansprechenden Feiertage ist das Weihnachtsfest. Es hat viele Facetten, die uns emotional berühren und von Kindheit an in unserem Leben begleiten. In der Weihnachtsgeschichte kommen  Gott und die Engel,  eine auserwählte junge Mutter und die Geburt eines göttlichen Kindes in einem Stall vor. Kinder und Alte, Hirten und Gelehrte, Arme und Reiche, Gütige und Herzlose, Gläubige und Ungläubige; - also Menschen wie wir spielen dabei eine große Rolle. Vielleicht ist es auch deshalb zum „Fest der Familie“ geworden. Leider wird es in unserer Zeit immer mehr zu einem „Fest des Konsums“, aber wenn die Geschenke untereinander von Herzen kommen, ist Weihnachten trotzdem ein schöner Brauch.
Was in jener Nacht vor über zweitausend Jahren tatsächlich geschehen ist, war allerdings etwas so Großes und Wichtiges, dass es jedes menschliche Herz froh machen kann: „Christus, der Retter, ist da!“. Das ist das eigentliche Thema und die froh machende Botschaft der Weihnacht. Alle Lieder, alle Krippenspiele, alle Predigten handeln davon, dass da einer in die Welt gekommen ist, der schon lange angekündigt und von Millionen Menschen erwartet worden war. So steht es in unserer Bibel. Ohne ihr Zeugnis könnte Weihnachten eine bloße Erfindung von Menschen sein, eine rührselige Geschichte, ein Märchen. Leider kennen die meisten Menschen in unserer Zeit die Bibel nicht mehr. Sie lesen sie nicht, weil sie schon so alt und nach ihrer Meinung in jeder Hinsicht überholt ist. Doch sie ist die einzige Quelle, die uns zeigt, dass an Weihnachten etwas Gewaltiges für uns Menschen geschehen ist.
Die Bibel spricht vom Ursprung des Menschen aus Gott. Sie erzählt die abgrundtiefe Torheit des Misstrauens Gott gegenüber, durch welches der Mensch in die Sterblichkeit geraten ist. Er verlor seine innere Beziehung zu seinem Schöpfer und wurde aus dessen Gegenwart ausgewiesen. Jedoch gab Gott seinem gefallenen Ebenbild ein Versprechen mit auf den Weg: Es wird einer kommen und euch zurückbringen zu mir. Aus Euren Irrungen und Ängsten wird er euch den rechten Weg zeigen. Er wird euch mit neuen Kräften und Gaben beschenken, dass ihr ganz neue Menschen werdet. Er wird eure Schuld auf sich nehmen und euch das ewige Leben geben, das ihr aus purem Hochmut verspielt habt.
Es hat Gott gefallen, dieses Versprechen  eines künftigen Retters einem kleinen und armen Volk anzuvertrauen, den Juden. Und sie haben von Abraham her, über Moses und die Propheten eine immer klarere Beschreibung dieses „Messias“ anvertraut bekommen. Es gibt in den Büchern des mosaischen Glaubens eine komplette Biographie des kommenden Welterlösers, noch ehe er gekommen war. Der „Gesalbte Gottes“ ist so exakt im Voraus beschrieben, dass er unverwechselbar erkannt werden konnte, als  er in die Welt gekommen ist. Das war das „Wunder der Weihnacht“, dass Gott seinen einzig gezeugten Sohn als den „zweiten Adam“ in die Welt gesandt hat. Er ist nicht über das „Fließband“ der menschlichen Fortpflanzung zu uns gekommen. Darum konnte er, und nur er,  die Erlösung der Menschen bewirken, die „durch Furcht des Todes im ganzen Leben Sklaven sein mussten“.
Jesus wusste, wer er war. Darum konnte er sagen: „Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt“. Darum kann und soll Weihnachten uns zu einem innigsten Dank Gott gegenüber motivieren. Denn „also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3,16).

Ludwig David Eisenlöffel

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